Welche Suchbegriffe lösen AIO aus?
AI Overviews – für manche sind Googles KI-Antworten auf Suchanfragen die beste Innovation seit Jahren, für andere der Untergang der Google Suche. Doch egal wie man zu AIO steht, aus SEO-Perspektive ist es sinnvoll, sich mit dem Feature auseinanderzusetzen. Denn selbst wenn man dieses als Gefahr für den Traffic auf der eigenen Website sieht, so gilt doch die Regel: Kenne deinen Feind. Nun gibt ein Bericht vom 15.07.2024 der Agentur BrightEdge wichtigen Aufschluss darüber, welche Suchanfragen am häufigsten AIO auslösen.
Wie oft wird AI Overviews ausgelöst? Aus der Erhebung lässt sich erkennen, dass AIO im Juni 2024 nur noch teilweise bei 7% aller Suchanfragen ausgelöst wurde. Das ist interessant, denn im Vormonat lag dieser Wert noch bei 11%. Normalerweise würde man davon ausgehen, dass der Wert nach Einführung des Features jeden Monat kontinuierlich zunimmt. Google scheint also Probleme erkannt zu haben und diese mit einer vorübergehenden Reduzierung der Präsenz des KI-Features beheben zu wollen.
Welche Suchanfragen lösen AI Overviews am häufigsten aus? Laut den Daten von BrightEdge sind dies Anfragen, die die Begriffe „Was ist…?“, „Wie man…?“, „Symptome bei…“ und „Heilmittel“ enthalten. Im Bericht wird auch nach verschiedenen Branchen unterschieden. Während der Unterhaltungs- und Bildungssektor einen Rückgang in der Ausspielung von AIO-Ergebnissen verzeichnet haben, gab es ein Wachstum für E-Commerce.
AIO unterliegt also noch ständigen Veränderungen. Deshalb sollte man sich in regelmäßigen Abständen mit diesem Google Feature beschäftigen, um mögliche Auswirkungen für das eigene Unternehmen abschätzen zu können.
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Wie hilfreich sind Link-Builder-Tools?
In der SEO läuft mittlerweile vieles automatisch und jede Woche werden neue Programme vorgestellt, die Unternehmern und SEO-Agenturen etwas Arbeit abnehmen sollen. Ein hoher Prozentsatz der Tools, die sich großer Beliebtheit erfreuen, arbeitet mit KI. Doch was taugen solche Programme wirklich? Lässt sich heutzutage jedes Problem in der SEO mit KI lösen? Und welche Rolle spielt Fachwissen?
Eine wichtige Aufgabenstellung in der SEO ist das sogenannte Linkbuilding. Interne Links sind wichtig. Sie geben einer Website eine logische Struktur und wirken sich auch positiv auf das Ranking einer Website in der Google Suche aus. Doch woher weiß man, welche Link-Struktur wirklich hilfreich ist? Viele Unternehmer nutzen dafür sogenannte Link-Builder-Tools, wie zum Beispiel „Link Whisper“. Doch können diese fehlendes Fachwissen ausgleichen?
Unternehmer, die Link-Builder-Tools einsetzen, sollten sich folgender 3 Gefahren bewusst sein:
1. Viel hilft nicht viel.
Link-Builder-Tools schlagen oft haufenweise Verlinkungsmöglichkeiten vor. Selbst wenn man sich dazu entscheidet, nur einen Bruchteil von den Vorschlägen umzusetzen, mag das immer noch viel zu viel sein. Linkspam verschreckt den Leser und Algorithmus gleichermaßen.
2. Programme ersetzen keine SEO-Strategie.
Links sollten strategisch gesetzt werden. So zum Beispiel sollte Cornerstone Content öfter verlinkt werden als andere Unterseiten. Link-Builder-Tools gehen nicht strategisch vor.
3. Link-Builder-Tools verstehen Daten, aber keine Menschen.
Welche Inhalte auf Ihrer Website sind besonders interessant für Ihre Zielgruppe? Welche Artikel machen aus Besuchern Kunden? Auf diese Fragen können Ihnen Link-Builder-Tools keine Antwort geben.
Link-Builder-Tools können hilfreich sein. Aber sie sollten von Menschen mit dem nötigen Fachwissen genutzt werden. Andernfalls wiegen sie ihre Nutzer in trügerischer Sicherheit, während sie nicht halten, was sie versprechen.
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Google übersetzt Suchergebnisse in 8 neue Sprachen
Im internationalen Vergleich haben es deutsche Unternehmer nicht immer so leicht. Denn während englischsprachige Websites von Nutzern in vielen Ländern gelesen und verstanden werden können, beschränkt sich der deutschsprachige Markt größtenteils auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch dank des Google Übersetzungsfeatures können auch anderssprachige Nutzer auf deutsche Websites aufmerksam gemacht werden.
Das Übersetzungsfeature zeigt zunächst den übersetzten Titellink und das Snippet eines Suchergebnisses an, die nicht in der Sprache der Suchanfrage vorliegen. Klickt der Nutzer jetzt auf den Link, übersetzt Google die gesamte Website für ihn in dessen Zielsprache. Dabei hostet Google keine Websites, sondern bedient sich des hauseigenen Übersetzungstools. Bislang war das Feature für große Sprachen wie Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar. Aber auch die im deutschen Raum eher unbekannten Sprachen wie Telugu, Kannada und Marathi wurden unterstützt. Arabisch, Vietnamesisch und Türkisch suchte man bislang aber noch vergebens. Dies hat Google jetzt nachgeholt und diese und fünf weitere Sprachen mit in das Übersetzungsfeature aufgenommen.
Für deutsche Unternehmer sind dies gute Nachrichten. Denn einerseits ermöglicht es ihnen, den internationalen Kundenkreis auszubauen und ihre SEO-Strategie entsprechend anzupassen. Aber auch innerhalb Deutschlands gibt es Menschen, die in ihrer Muttersprache die Google-Suche nutzen. Diese werden jetzt auf deutschsprachige Seiten aufmerksam gemacht und so zu potenziellen Kunden.
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Mehr Startups dank KI
Wer in Deutschland ein Startup gründen wollte, hatte es in letzter Zeit nicht leicht. Denn die Coronakrise ließ Geldgeber davor zurückschrecken in innovative Ideen zu investieren. Doch jetzt bahnt sich ein Wandel an. Das zumindest ergeben Erhebungen des Startup-Verbands in Deutschland. Ein wichtiger Motor: Künstliche Intelligenz.
In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Bericht, legt der Startup-Verband Zahlen aus dem Zeitraum Januar bis Juni 2024 vor, die die Startup-Neugründungen in Deutschland nach Region und Branche aufgliedern. Die Zahlen deuten auf eine Trendwende im Bereich der Startup-Gründungen hin. Denn im letzten Halbjahr wurden in Deutschland 15% mehr Startups gegründet als in den 6 Monaten davor. Spitzenreiter sind hierbei die Städte Berlin und München. Doch auch Unternehmer in Hamburg zeigen eine hohe Startup-Dynamik. Denn mit 4,1 Startup-Gründungen pro 100.000 Einwohner liegt die Hansestadt auf Platz 2 hinter Berlin.
Mit Abstand die meisten Startups wurden in der Software-Branche gegründet. Der Bericht kommt zu dem Schluss: „Der fortgesetzte Aufschwung der Software-Branche unterstreicht die Bedeutung digitaler Effizienz und den Boom im Bereich generative KI.“
Die Munich Milan Unternehmerköpfe GmbH unterstützt Startups und junge Unternehmer auf vielen Ebenen. So richtet sie zum Beispiel regelmäßig beliebte Unternehmertreffen aus, bei denen Ideen auf Kapital treffen. Folgen Sie uns gerne auf Instagram und bleiben Sie so stets über Zeit und Ort zukünftiger Unternehmertreffen informiert.
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Sind KI-Assistenten schon einsatzbereit?
Nach der Einführung von KI-Chatbots wurde der Ruf von Unternehmern nach KI-Assistenten immer lauter. Denn bereits heute übernehmen ChatGPT und Co bereits viele Aufgaben, die bis vor kurzem noch menschlichem Personal vorbehalten waren: das Schreiben von E-Mails, das inhaltliche Zusammenfassen von Texten und die Terminplanung, um nur einige zu nennen. Doch wie weit entfernt sind wir tatsächlich von der Einführung von KI-Assistenten in Unternehmen? Diese Frage stellte sich auch das Wall Street Journal und beschrieb in einem kürzlich erschienenen Artikel ein paar Probleme, die Firmen beim Einsatz von Assistenten auf KI-Basis herausfordern.
Das größte Problem sind inkorrekte Antworten auf teils sehr einfache Fragen. So war ein KI-Tool nicht in der Lage das Führungsteam eines großen Unternehmens zu benennen, von welchem es benutzt wurde. Ein anderes machte falsche Angaben über die Kostenrichtlinien eines Konzerns. Grund hierfür sind oft falsche oder veraltete Daten, die der KI zur Verfügung gestellt wurden. Und es ist besonders das Zusammenstellen und ständige Aktualisieren der Daten, die den Einsatz einer KI als Assistent momentan noch so arbeitsintensiv gestaltet.
Eine weitere Herausforderung beim Einsatz einer KI ist, dass diese oft nicht auf den richtigen Datenpool zugreift. Würde man einen menschlichen Assistenten eine Frage nach dem Umsatz des Unternehmens stellen, würde dieser wahrscheinlich auf dessen Finanzsystem zugreifen, um eine möglichst korrekte Antwort zu geben. Auch wenn eine KI Zugriff auf dieses hätte, besteht immer noch die Wahrscheinlichkeit, dass sie umsatzbezogene Zahlen aus E-Mails oder anderen Dokumenten als Grundlage für ihre Antwort heranzieht. Die Information wäre dadurch unbrauchbar.
Bislang empfiehlt es sich nicht eine KI als Assistent einzusetzen. Zu aufwändig ist die Überwachung dieser und das Pflegen der Datensätze.
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Neue Google-Studie beunruhigt Unternehmen
Nur 37,4% aller Google-Suchanfragen innerhalb der EU führt zu Traffic im Open Web. Dies ist das traurige Ergebnis einer Studie, die im Auftrag von SparkToro und in Zusammenarbeit mit Datos vor wenigen Tagen erschienen ist. 37,4% klingt erstmal nicht viel. Doch bei genauerer Analyse der Zahlen erkennt man, dass SEO immer noch ein wichtiger Bestandteil der Online-Marketing-Strategie bleibt.
SparkToro hat in seiner Studie die EU und die Vereinigten Staaten getrennt voneinander betrachtet. In diesem Beitrag fokussieren wir uns auf die EU. Laut der Erhebung enden die meisten Suchen ohne Klick. 59,7% aller Suchanfragen werden in der Statistik als Zero-Click Search ausgewiesen. Doch tatsächlich wird die Suche nur in 37,4% aller Fälle abgebrochen. In 22,3% erfolgt eine Umformulierung der Suchanfrage und dies resultiert eventuell in einem Klick auf ein organisches Suchergebnis.
Von den 40,3% der Suchanfragen, die zu einem Klick führen, landet der größte Teil bei einem organischen Suchergebnis. Und zwar 74,6%. Damit sind die organischen Ergebnisse immer noch der größte Profiteur der Google Suche. Dahinter, auf Platz 2, folgen Google-eigene Produkte, wie YouTube, Google Maps oder Google News. Interessant ist der Anteil von Google Ads. Lediglich 1,4% aller Klicks landet bei einer bezahlten Anzeige. Dies wirft ein deutliches Licht auf den Erfolg von SEA. SEO ist also nach wie vor eine wichtige Strategie im Online-Marketing.

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Welchen Vorteil haben kleine Websites in der SEO?
Junge Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass sie mit bereits etablierten und erfahrenen Konkurrenten um die Gunst des Google Algorithmus kämpfen müssen. Vertrauenswürdigkeit und Autorität sind in der SEO wichtige Werte, die Startups gerade im Gründungsjahr erst noch aufbauen müssen. Doch es gelingt auch neuen Unternehmen immer wieder an der Konkurrenz vorbeizuziehen und ganz oben zu ranken. Welche zwei Vorteile haben kleine Websites in der SEO?
1. Kleine Websites sind dynamisch und anpassungsfähig
Die Relevanz von Suchbegriffen kann sich in kurzer Zeit ändern. Große Websites benötigen durch die verschiedenen Bürokratie-Ebenen viel mehr Zeit, um eine strategische Entscheidung zu treffen. Kleine Websites können sich schneller auf Trends einstellen und liegen deshalb gerade bei Longtail-Keywords vor den Big Playern. Mutig sein und auch mal etwas auszuprobieren wird in der SEO oft belohnt.
2. Junge Unternehmen folgen öfter der Expertise von SEO-Agenturen
Erfahrung kann sowohl hilfreich als auch gefährlich sein. Denn häufig vertrauen etablierte Unternehmen auf ihre eigene Erfahrung und schlagen den Rat von professionellen SEO-Agenturen in den Wind. Junge Unternehmen dagegen sind öfter für Tipps und Ratschläge von SEO-Experten offen und profitieren von deren Expertise.
Die Munich Milan Unternehmerköpfe GmbH stellt immer wieder fest, dass auch junge Unternehmen mit der etablierten Konkurrenz mithalten können. Denn für den Erfolg der SEO-Strategie ist sowohl Ausdauer als auch Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend.
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Funktioniert Negatives SEO?
Unter SEO versteht man die Suchmaschinenoptimierung einer Website. Negatives SEO ist das Gegenteil davon. Das bedeutet, dass eine Website so manipuliert wird, dass sie gegen Google-Richtlinien verstößt und damit ein möglichst schlechtes Ranking erzielt. Natürlich würde das niemand bei seiner eigenen Seite tun, wohl aber bei der Konkurrenz. Kann Negatives SEO funktionieren?
Die Möglichkeiten SEO-Maßnahmen einer anderen Website zu sabotieren, sind begrenzt. Denn da man keine Admin-Rechte für diese besitzt, hat man zum Beispiel keinen Einfluss auf deren Inhalte. Der einzige Angriffspunkt sind externe SEO-Maßnahmen, wie Link-Spam. Doch ist dies überhaupt möglich? Könnte ein Konkurrent Ihr gutes Suchmaschinen-Ranking durch Link-Spam negativ beeinflussen?
Googles Antwort hierauf lautet Nein. In einem Interview erklärte Gary Illyes, warum dies nicht möglich ist. Zunächst erklärte er, dass im Zusammenhang mit dem Penguin Update Verdachtsfälle von negativem SEO hundertfach berichtet wurden. Bis auf einem einzigen unklaren Fall, lag jedoch bei keinem der berichteten Fälle negatives SEO vor. Dann erläuterte Illyes, dass Google Link-Spam auf fragwürdigen Websites nicht aufnimmt und deshalb auch nicht das Ranking einer Seite negativ beeinflussen kann.
Negatives SEO funktioniert nicht. Anstatt die Konkurrenz mit unlauteren Methoden torpedieren zu wollen, sollten vertrauenswürdige Unternehmer sich besser auf die eigene Website konzentrieren und diese mit positivem SEO weit nach vorne in den Suchergebnissen bringen.
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Was ist Link-Spam?
Als Spam bezeichnet man unerwünschte, oft massenhafte versandte elektronische Nachrichten, die meistens Werbung und manchmal auch Schadsoftware enthalten. Spam-Nachrichten kosten Unternehmer Arbeitszeit und -kraft und unterbrechen immer wieder den Arbeitsfluss, wenn kein gut funktionierender Spam-Filter genutzt wird. Auch in der SEO hat Spam unerfreuliche Auswirkungen. Durch Link-Spam verschlechtert sich das Ranking einer Website.
Was ist Link-Spam? Unter Link-Spam versteht man den Versuch den Google Algorithmus durch die Platzierung von unqualifizierten Links zu beeinflussen. Dazu zählen unter anderem gekaufte oder getauschte Links, verborgene Links (zum Beispiel durch Textelemente, die die gleiche Farbe wie der Hintergrund haben) oder die Verwendung von Programmen durch die Links massenhaft erstellt und zum Beispiel in Foren gepostet werden. Wenn Google Link-Spam erkennt, dann hat das eine Abwertung im Ranking der Website zur Folge.
Unternehmer sollten sich aus diesem Grund vor Link-Spam hüten und einen großen Bogen vor schwarzen Schafen in der SEO-Branche machen, die deren Geschäftsmodell den massenhaften Verkauf von Links beinhaltet.
Bedeutet das aber, dass der Ankauf oder Verkauf von Links immer als Link-Spam einzuordnen ist? Nein. Google ist sich bewusst, dass dies ein regulärer Teil der Internetökonomie ist. Wichtig ist jedoch, dass die angekauften Links qualifiziert sind. Außerdem sollte das <a>-Tag den Attributwert rel=”sponsored” oder rel=”nofollow” haben.
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Microsoft: Webcontent ist Freeware
Es ist kein Geheimnis, dass große Techkonzerne für das Training ihrer Künstlichen Intelligenz frei zugängliche Inhalte aus dem Internet nutzen. Doch nur selten wurde sich auf Führungsebene so deutlich dazu geäußert, wie jetzt vom Leiter von Microsofts KI-Sparte, Mustafa Suleyman. In einem Interview äußerte er die Auffassung, dass Webcontent Freeware ist. Was bedeutet das für die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz?
In einem Interview mit NBC News über die Zukunft von KI erklärte Suleyman: „Bezüglich Inhalte, die bereits im offenen Web verfügbar sind, besteht seit den 1990er-Jahren die allgemeine Ansicht, dass diese unter „Fair Use“ fallen. Jeder kann sie kopieren, etwas Neues damit erstellen, sie vervielfältigen. Wenn Sie so wollen, war das Freeware. Das war das Verständnis.“ Damit ist klar: Microsoft und andere Konzerne planen nicht Unternehmen zu entschädigen, deren Websites sie für das Training ihrer KI genutzt haben.
Welche Websites dies sind bleibt natürlich ein Geheimnis. Dies macht es Unternehmen nicht leicht Urheberrechtsverletzungen festzustellen und gerichtlich dagegen vorzugehen. Denn auch wenn in Deutschland dies laut EU-Richtlinie erlaubt ist, solange der Websitebetreiber der Nutzung seiner Daten zum Zwecke des Trainings einer KI nicht ausdrücklich widersprochen hat, so ist das Urheberrecht in anderen Nicht-EU-Ländern, wie den USA deutlich strenger. Doch, dass Microsoft und andere Techkonzerne etwas an ihrem Vorgehen ändern werden, ist nach dem Interview nicht zu erwarten.
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