Was ist Content Decay?
Seit geraumer Zeit geht ein Begriff durch die SEO-Welt, bei dem sich nicht alle Experten sicher sind, was er bedeutet und welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Bei diesem Begriff handelt es sich um „Content Decay“. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet er „Inhaltsverfall“. Wer dabei gleich an abgelaufene Lebensmittel denkt, liegt damit nur teilweise richtig. Denn dass die ganze Sache etwas komplexer ist, lässt sich aus dem Google-Podcast, der diesem Begriff eine ganze Folge gewidmet hat, heraushören. Was ist Content Decay und wie können sich Unternehmer dagegen schützen? In diesem Beitrag erklären wir den Begriff und im nächsten stellen wir ein paar praktische und von Google empfohlene Schritte vor, was man dagegen tun kann.
In der neuen Podcast Folge, die bislang nur auf Englisch verfügbar ist, erklären John Mueller und Lizzi Sassman in über 30 Minuten den Begriff Content Decay und erläutern Googles Sichtweise auf das Problem. Kurz gesagt bezieht sich Content Decay auf den natürlichen Rückgang der Relevanz und Effektivität von Online-Inhalten. Grund können verschiedene Faktoren sein, die im Laufe der Zeit auftreten. Dazu gehören sich ändernde Trends, Zielgruppenpräferenzen oder Suchmaschinenalgorithmen. Themen, die vor einem Jahr noch relevant waren, sind es heute nicht mehr und Online-Inhalte zu diesen Themen sind dem Verfall unterlegen.
Content Decay muss dagegen klar von veralteten Inhalten abgegrenzt werden. Veraltete Inhalte sind mitunter falsch, weil sich der Wissensstand in bestimmten Bereichen weiterentwickelt hat. Aus diesem Grund ist Content Decay auch aus SEO-Sicht weniger schlimm. Trotzdem sollten Unternehmer etwas gegen Content Decay tun. Was genau, erklären wir im nächsten Artikel.
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KI-Suche: Mehr Konkurrenz für Google?
„Wir sind für die nächste Welle der KI-Innovation und die vor uns liegenden Chancen gerüstet.“ Diese Worte von Googles CEO Sundar Pichai lassen erkennen, dass sich der Konzern selbstbewusst im Wettrüsten um KI gibt. Die im April 2024 vorgelegten Quartalszahlen scheinen ihm auch recht zu geben: Im Jahresvergleich stieg dieser um 15 Prozent und übertraf damit auch die Erwartungen der Analysten. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Vor allem Entwickler OpenAI, der mit ChatGPT Vorreiter in Sachen Künstliche Intelligenz wurde, will am einträglichen Werbegeschäft der Websuche mitverdienen. Laut Meldung der Nachrichtenwebseite Bloomberg, hat Google höchstwahrscheinlich bald einen Konkurrenten mehr.
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Bloomberg einen Bericht, gemäß dem, laut Insiderinformationen, OpenAI am 13.05.2024 eine KI-gestützte Websuche vorstellen wird und damit in direkte Konkurrenz zu Googles SGE tritt. Mithilfe des neuen Features könnten Nutzer ChatGPT eine Frage stellen, die dann mithilfe von KI und einer Verlinkung von Webseiten beantwortet wird.
Eine KI-Suche über ChatGPT wäre nicht der erste Konkurrent, den Google in diesem Bereich hätte. So haben wir in der Vergangenheit über Perplexity AI berichtet, welche dabei einen ganz eigenen Weg gehen. Bislang hat OpenAI auch nicht auf die Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters geantwortet. Es bleibt also spannend und KI-Enthusiasten sollten sich den 13. Mai 2024 fett im Kalender markieren.
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Wix Proposals: Neues Tool für Unternehmer
Die WordPress-Alternative Wix bietet mit seinen fast 1.000 Templates vor allem kleinen Unternehmen die Möglichkeit schnell und unkompliziert eine Webseite zu erstellen. Gerade die intuitive Bedienbarkeit ermöglicht es Menschen mit wenig oder gar keiner Programmiererfahrung recht ansehnliche Webauftritte zu kreieren. Mit Wix Proposals führt der Webseiten-Baukasten jetzt ein Feature ein, welches Unternehmen helfen soll, möglichst unkompliziert auf Ausschreibungen zu reagieren und Business Proposals zu erstellen.
Professionelle Business Proposals können dem Unternehmen neue Kunden bringen und damit der Beginn einer langjährigen geschäftlichen Partnerschaft sein. Mit Wix Proposals können Unternehmer jetzt Zeit sparen und dies mit einem Dropdown-Menü erledigen. Dabei können sie sowohl das Produkt oder die Dienstleistung festlegen und anschließend das Ablaufdatum des Angebots und die Zahlungsmethode wählen. Unternehmer haben dann die Möglichkeit aus einem Designvorschlag zu wählen und diesen individuell anzupassen. Wix arbeitet bei Wix Proposals mit dem Unternehmen Prospero zusammen, welches sich ganz dem Erstellen von Angebotsvorschlägen verschrieben hat.
Auch wenn Wix eine schnelle Lösung für das Erstellen von Webseiten und jetzt auch Business Proposals ist; aus SEO-Sicht sollten sich Unternehmen die Nutzung des Webseiten-Baukastens gründlich überlegen. Denn die Features die Wix Unternehmern bietet sind begrenzt und ein Export der Daten ist im Anschluss nicht möglich. Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung einer Webseite benötigen oder diese SEO-gerecht aufarbeiten möchten, steht Ihnen die Munich Milan Unternehmerköpfe GmbH gerne zur Verfügung.
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Was kann der Claude Team Plan?
Fast fünf Monate nach Veröffentlichung des ChatGPT Team Plans hat nun auch Konkurrent Anthropic seinen Claude Team Plan vorgestellt. Für Unternehmen, die künstliche Intelligenz zur Realisierung von Projekten nutzen wollen, könnte dies ein interessantes Angebot sein. Doch wie teuer ist der Plan und was kann er im Vergleich zum ChatGPT Team Plan?
Was kostet der Claude Team Plan? Anthropic gibt einen Preis von 30 US-Dollar pro Monat pro Nutzer an. Damit liegt der Claude Team Plan preislich gleich auf mit dem ChatGPT Team Plan. Allerdings gibt es bei Claude keinen Rabatt von $5 bei einer jährlichen Zahlung.
Worin bestehen die Unterschiede zwischen dem Claude Team Plan und dem ChatGPT Team Plan? Bei ChatGPT bekommt der Nutzer Zugang zur aktuellen Version des GPT-4. Claude Team Plan-Abonnenten erhalten dagegen Zugriff auf die komplette Produktlinie von Claude 3, das heißt Opus, Sonnet und Haiku. Claude bietet dem Nutzer auch ein größeres Kontextfenster als ChatGPT. Dabei handelt es sich um die Menge an Informationen, die das Modell verarbeitet. Das KI-Programm von Anthropic verarbeitet bis zu 150.000 Wörter, beziehungsweise ungefähr 500 Seiten Text, auf einmal. Damit ist dessen Kontextfenster mehr als 6-mal größer als das von ChatGPT.
Anthropic will in naher Zukunft noch weitere Informationen über Features und Anwendungsmöglichkeiten des Claude Team Plans veröffentlichen. Unternehmer dürften also gespannt sein, welches KI-Modell sich am besten für ihr Unternehmen eignet.
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Lohnt sich der ChatGPT Team Plan für mein Unternehmen?
Viele Unternehmen nutzen heutzutage sogenannte Team-Apps um die Zusammenarbeit und den Workflow bei Projekten zu stärken. Microsoft Teams ist dabei einer der bekanntesten Vertreter dieser Programme. Doch auch künstliche Intelligenz lässt sich mittlerweile in einer Team-Variante nutzen. Am 10.01.2024 stellte ChatGPT seinen Team Plan vor, der sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen richtet.
Was kostet der ChatGPT Team Plan? Zurzeit kostet der Plan 30 US-Dollar pro Nutzer pro Monat. Bei einer jährlichen Abrechnung kann man noch einmal $5 pro Monat sparen und zahlt somit 300 US-Dollar im Jahr pro Nutzer. Damit kostet der Team Plan 5, beziehungsweise 10 Dollar pro Monat mehr als der ChatGPT Plus Plan, welcher zurzeit mit $20 US-Dollar zu Buche schlägt. Der ChatGPT Team Plan kann schon ab zwei Nutzer gebucht werden.
Lohnt sich der ChatGPT Plan für mein Unternehmen? Unternehmer, die sich diese Frage stellen, sollten vorher genau definieren, in welchen Bereichen sie ChatGPT einsetzen möchten. So ermöglicht der Team Plan Unternehmen Custom GPTs zu erstellen und untereinander zu teilen. Darüber hinaus schaltet sich mit dem Team Plan ein Admin Bereich frei, der die Verwaltung des Arbeitsbereiches ermöglicht. Ein weiterer Vorteil besteht im Datenschutz. Wenn Sie ChatGPT Plus nutzen, werden die von Ihnen eingebebenen Daten zum Training des Modells verwendet. Unternehmer, die viel mit sensiblen Daten arbeiten, wie Rechtsanwälte und Steuerberater, sind mit dem ChatGPT Team Plan auf der sicheren Seite, denn hier erfolgt keine Weitergabe der Informationen.
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Googles Marktanteil sinkt weiter
Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Dieser Spruch gilt für Unternehmer weltweit. Auch Google veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates, um die Qualität der Suchergebnisse auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Zu erwähnen ist hierbei der kürzlich erfolgte Rollout des Spam-Updates und des Helpful-Content-Updates. Die Webseite Statcounter hat nun Daten veröffentlicht, die Zweifel am Erfolg von Googles Bemühungen hervorrufen.
Aufgrund eines globalen Marktanteils von über 90%, ist Google für die SEO die wichtigste Bezugsquelle. Laut den von Statcounter veröffentlichten Daten ist dieser Marktanteil nun auf knapp 87% gesunken. Damit liegt Google immer noch weit vor der Konkurrenz. So bringt es Microsofts Bing auf lediglich knapp 6%. Dennoch gilt: 4% Verlust sind gerade bei einer Größenordnung wie der des Suchmaschinen-Marktes, eine unglaublich hohe Zahl, die Google einige Kopfzerbrechen bereiten dürfte.
Was ist der Grund für den dramatischen Rückgang im Marktanteil? Viele SEO-Experten sind sich einig, dass es an der immer schlechter werdenden Qualität der Suchergebnisse liegt. Auch Unternehmer beschweren sich, dass ihre Webseiten mit jedem Update aus unerklärlichen Gründen schlechter ranken. Diese Qualitätsverluste werden auch von immer mehr Suchmaschinennutzern wahrgenommen, die sich mit SEO nicht auskennen.
Auch wenn andere Statistik-Unternehmen, wie SimilarWeb, andere Werte vorlegen: Google sollte sich nicht auf seiner Marktmacht ausruhen, sondern Unternehmern genau zuhören, die ihre Bedenken an der Qualität der Suchergebnisse zum Ausdruck bringen.
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Google Ads erschließt neuen Kundenkreis
Neben SEO-Maßnahmen ist Google Ads für viele Unternehmen ein schneller Weg Kunden auf ihre Webseite und damit Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Einige verlassen sich sogar komplett auf Googles Anzeigenprogramm und verzichten auf SEO. Doch eine Anpassung im Google Ads-Programm könnte sich nun als weiterer Schwachpunkt dieser Strategie herausstellen. Worum handelt es sich bei der Änderung und was bedeutet sie für Unternehmer, die Google Ads nutzen?
Veränderungen im Google Ads-Programm gehören mittlerweile zur Tagesordnung. So wurde kürzlich eine Anpassung der Ausschüttungen von Google AdSense verkündet und eine Implementierung von künstlicher Intelligenz im Bieterverfahren vorgestellt. Doch mit der neuesten Änderung will Google jetzt einen neuen Kundenkreis erschließen. Denn jetzt hat Google Performance Max-Kampagnen für Marktplätze vorgestellt. Die Neuerung: Kunden benötigen nicht nur kein Google Merchant Center-Konto, sondern auch nicht mal eine eigene Webseite. Lediglich ein Marktplatz-Verkäuferkonto und ein Google Ads-Konto sind nötig, um eine Kampagne zu starten. Welche Marktplätze an den Performance Max-Kampagnen teilnehmen, hat Google noch nicht preisgegeben.
Was bedeutet das für Unternehmer? Mit den Performance Max-Kampagnen für Marktplätze möchte Google neue Kunden für sein Anzeigenprogramm gewinnen. Kunden, die über keine eigene Webseite verfügen. Ein größerer Kundenkreis bedeutet für Unternehmer höhere Kosten für Google Ads. Denn da die Anzeigen im Bieterverfahren vergeben werden und jetzt mehr Unternehmen mitbieten können, wird der Preis für die Anzeigen voraussichtlich teurer werden. Ein Grund mehr auf SEO zu setzen.
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Brave stellt eigene KI-Suchmaschine vor
Datenschutzbedenken gegenüber der Google Suche ist einer der Hauptgründe, warum sich alternative Suchmaschinen mittlerweile großer Beliebtheit erfreuen. Denn auch wenn Google nach Ansicht vieler die besten Suchergebnisse liefert, ist die Menge der dabei erhobenen Daten für immer mehr Menschen ein Grund zur Sorge. Und so schauen sie sich nach Suchmaschinen um, die sich dem Schutz der Privatsphäre des Nutzers verschrieben haben. Bei Brave handelt es sich um solch eine Suchmaschine, die jetzt auch künstliche Intelligenz nutzt. Was macht Brave so anders und hat ihr Geschäftsprinzip Aussicht auf Erfolg?
Brave mit Sitz in San Francisco mag vielen noch kein Begriff sein, ist aber mit (laut eigener Aussage) 10 Milliarden Suchanfragen pro Jahr auch kein kleines Startup, sondern auf dem Markt bereits etabliert. Der Unterschied zu vielen Google Alternativen besteht darin, dass sie über einen eigenen Index an Webseiten verfügen und nicht auf Indexe von Drittanbietern setzen. Im Mai 2022 bestand dieser noch aus 10 Milliarden Webseiten, soll sich aber mittlerweile auf 20 Milliarden Webseiten verdoppelt haben. Darüber hinaus besteht eine Integration mit dem Tor-Netzwerk.
Brave hat vor wenigen Tagen ihre KI-Suchmaschine mit dem Namen „Answer with AI“ (zu Deutsch: Antwort mit KI) vorgestellt. Dabei werden Antworten KI-generiert, diese jedoch auch mit tatsächlichen Websuchergebnissen kombiniert. „Answer with AI“ von Brave ist daher für Unternehmer relevant, die sich sowohl für den Einsatz von künstlicher Intelligenz interessieren als auch den Schutz der eigenen Daten ernst nehmen.
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Sind SEA und PPC das Gleiche?
Unternehmern stehen heutzutage viele Wege offen, um für ihre Webseite Werbung zu machen. Auf der Suche nach der für sie am sinnvollsten Methode, stoßen sie häufig auf Begriffe und Abkürzungen, die auf den ersten Blick verwirrend sein können. So werden SEA und PPC gelegentlich synonym verwendet. Doch wofür stehen diese Abkürzungen und sind diese Methoden wirkungsvoller als SEO?
SEA steht für Search Engine Advertising, zu Deutsch: Suchmaschinenwerbung. Dabei handelt es sich um gekaufte Anzeigen, die zum Beispiel in der Google Suche mit dem Wort „Gesponsort“ gekennzeichnet sind. Die Schaltung dieser Anzeigen erfolgt über das Auktionsprinzip. Das heißt, der Werbetreibende gibt ein Gebot ab, und je höher das Gebot ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die eigene Webseite prominent in den Suchergebnissen platziert wird. Dabei wird sich auch dem PPC-Prinzip bedient.
PPC steht für Pay-Per-Click, zu Deutsch: pro Klick bezahlen. Dies steht für ein Preismodell, in welchem der Werbekunde nur dann bezahlt, wenn ein Nutzer auch auf seine Anzeige klickt. Im Gegensatz zu SEA lässt sich PPC auch auf andere Plattformen, wie soziale Netzwerke (Instagram, Facebook, LinkedIn u.a.), Shopping-Plattformen (eBay, Amazon) oder App-Stores ausweiten. SEA und PPC sind somit nicht das Gleiche.
SEA und PPC bringen schnelle Erfolge, bieten jedoch keine langfristige Lösung, da die Klickzahlen nach Auslaufen der Anzeige komplett wegbrechen. SEO bietet da einen besseren, weil nachhaltigen Ansatz. Es ist eine Investition in den dauerhaften Erfolg der eigenen Marke.
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Erzielt Google Durchbruch in KI-Technologie?
Haben Sie schon einmal von RecurrentGemma, Griffin oder Hawk gehört? Wahrscheinlich wissen nur die Wenigsten etwas damit anzufangen. Diese Begriffe stehen jedoch für eine neue Generation der KI-Technologie, die laut eines Forschungsberichts von Google DeepMind bisher genutzte Basis von Large-Language-Modellen ablösen könnte. Doch auf welcher Technologie basiert Künstliche Intelligenz bisher und warum könnte Google hier ein Durchbruch gelungen sein?
Egal ob Machine Learning, Deep Learning oder Large-Language-Modelle; heutzutage basiert Künstliche Intelligenz auf dem Einsatz sogenannter Transformatoren. Dabei handelt es sich um eine Art neuronaler Netzwerke, die eine Eingabesequenz in eine Ausgabesequenz transformieren. Dies reicht von der automatischen Vervollständigung eines Satzes bis hin zum Generieren von Bildern oder Musik aus einer Textbeschreibung. Besonders umfangreiche KI-Anwendungen erfordern dabei eine hohe Rechenleistung, denn die künstliche Intelligenz muss vorher entsprechend trainiert werden.
In einem Forschungsbericht vom 11.04.2024 mit dem englischen Titel „Moving Past Transformers for Efficient Open Language Models” hat Google jetzt ein neues und offenes Modell mit dem Namen RecurrentGemma vorgestellt, welches auf der Griffin Architektur beruht. Dabei handelt es sich um eine Hybrid-Technologie, die im Gegensatz zu herkömmlichen Transformatoren weniger Rechenleistung beansprucht. Dadurch wird mit weniger Trainingsdaten ein besseres Ergebnis erzielt. Was bedeutet das konkret für die KI-Forschung? Bisher war die Verbesserung von KI-Modellen stark von der Erhöhung der vorhandenen Ressourcen abhängig. In naher Zukunft könnten leistungsstarke Large-Language-Modelle auch bei begrenzten Ressourcen genutzt werden.
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